Henk Van Kooten << Zurück

Nachdem er acht Jahre lang zwei Karrieren im Gleichgewicht halten musste hat er schließlich 1997 sein eigenes Studio in Nijmegen eröffnet. Dazu ermutigt haben ihn die zahlreichen positiven Beurteilungen, die er im Laufe der Jahre bekommen hat. Sein Stil wurde als weltweit einzigartig und völlig neu bezeichnet. Seine Kunden sind auch heute noch seine wichtigste Inspirationsquelle, da sie ihm durch die Wertschätzung seiner Arbeit dabei helfen, seinen Stil weiter zu definieren.
Henk betrachtet die Möglichkeit, Fehler zu begehen, sich Risiken auszusetzen und Entscheidungen im letzten Moment zu treffen, als eine Notwendigkeit in der zeitgenössischen Fotografie.

Derzeit ist er Chairman der MPA, deren Vorsitzender er in den Jahren 2010-2011 war und er ist darüber hinaus Mitglied der Federation of European Photographers Judging in Brüssel.
Henk hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter zwei Mal den International Wedding Photographer of the Year und den Lichfield Award (für den kreativsten Umgang mit dem Menschen als Motiv). Das British Institute of Professional Photography hat ihn in den Kategorien „Overseas Wedding“, „Fashion and Glamour“, „Commercial“ und „Overall Photographer of the Year 2004“ ausgezeichnet. Henk war der erste Fotograf Hollands und der sechste aus ganz Europa, der mit dem Titel Master Qualified European Photographer ausgezeichnet worden ist. Seit 2007 ist er außerdem Mitglied des PPA America, gehört dem spanischen Verband FEPFI an und ist seit 2010 Honorary Fellow der Irish Photographers Association.

Ich habe mich für Graphistudio entschieden

Es gibt keinen Zauberstab, der Erfolg garantieren kann. Alles hängt davon ab, was du bist: deine Persönlichkeit, deine Einstellung, deine Begabungen. Verfeinere deine Technik, arbeite am Marketing und das, was die Leute sehen werden, ist das Wesentliche, das dich ausmacht.
„You are what you is“, wie Frank Zappa sagen würde.

Der beste Rat, den ich je bekommen habe ist, sich darauf zu konzentrieren, was man am Ende haben will - Schritt für Schritt. Das Geschäft heute ist ein ganz anderes, als es das noch vor zehn Jahren war und noch nie war die Fotografie so sehr Business wie heute.

Das hat zur Folge, dass Talent und harte Arbeit allein nicht mehr ausreichen. Man muss vielmehr auch Netzwerke schaffen und effiziente Geschäftsmodelle um die eigene Tätigkeit optimal planen zu können.
Vom künstlerischen Gesichtspunkt aus ist das sicherlich das Schwierigste, da es dem kreativen Prozess in die Quere kommt.

In diesem Fall ist es nützlich, diese Überschneidung zu kompensieren, indem man sich mehr auf die Schaffung von Netzwerken, die soziale Interaktion und die Darstellung konzentriert.
Betrachtet man die Fotografie voll und ganz als Geschäft, ist es offensichtlich, dass Qualität allein nicht ausreicht. Mit kontrollierten Gefühlen kann man zwar Verbindungen knüpfen und die Verkäufe ankurbeln. Das ist aber auch ein gefährliches Terrain, das die Entwicklung und die Innovation der Fotografie gefährdet, weil es dazu führt, dass man aus Angst knipst und nicht aus dem Herzen. Der einzige Weg sicher zu gehen, dass dieses Modell funktioniert ist eine wirkungsvolle Einheit aus Kreativität, Persönlichkeit, Leidenschaft, Emotionalität und der Fähigkeit Netzwerke zu schaffen. Und all das will gut ausgewogen sein. Ein Profi-Fotograf zu sein, bedeutet nicht ein Kreativer zu sein oder ein Geschäftsmann. Es ist eine Ehre.

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